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© Fritz Berger
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Zeltstoff reparieren - so wirds gemacht

So reparierst du Löcher und Risse im Zelt erfolgreich

Dein Zelt oder Vorzelt ist im Urlaub ein wichtiger Wohlfühlort. Wenn also etwas lang halten soll, dann der Zeltstoff. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, kleine und große Beschädigungen am Zeltstoff auch unterwegs zu beseitigen. 


Inhaltsverzeichnis


Kleine Löcher reparieren

Manchmal kommt es vor, dass du kleine Löcher an der Zeltwand oder -decke findest. Diese entstehen hauptsächlich durch äußere Einflüsse. Also ein Tannenzapfen, der mit großer Kraft auf dein Zelt fällt oder ein Stein, der von einem vorbeifahrenden Auto aufgewirbelt wurde.

Auch im Umgang mit Feuer im und um Zelt oder Vorzelt solltest du generell Vorsicht walten lassen. Schnell entstehen durch Funkenflug oder Stichflammen kleine Löcher.

Mehrere Zelte auf einer Grasfläche, brennendes Lagerfeuer, roter Stuhl, Ufer mit Wasser, dunkler Abendhimmel mit Sternen
Vorsicht bei Funkenflug © David Porter_pixabay

Solch kleine Löcher sind erstmal nicht weiter schlimm. Zum einen sind sie meist so klein, dass überhaupt kein Wasser eintreten kann, zum anderen sind sie sehr schnell repariert.

Für die Reparatur kleiner Beschädigungen empfiehlt sich ein Streifen Klebeband. Wichtig ist, dass du dich für UV-beständiges und wasserundurchlässiges Klebeband entscheidest und die Stelle unbedingt von außen und innen abdichtest, um zu verhindern, dass sie weiter ausreißt. Hier findest du geeignetes Klebeband im Berger Onlineshop.

REINIGUNG

Egal, welche Stelle deines Zeltes du reparierst: Achte darauf, dass die betroffene Stelle immer gründlich gereinigt wurde. Außerdem muss das Material trocken, öl- und fettfrei sein - dann kann es schon losgehen.



So gehst du vor, um ein kleines Loch zu reparieren:

  • Reinige den Zeltstoff um das Loch herum gründlich. Außerdem muss das Material trocken, öl- und fettfrei sein.
  • Schneide dir einen Streifen Klebeband in der passenden Länge zu. Er muss das Loch komplett überdecken.
  • Drücke den Klebestreifen jetzt auf den Zeltstoff. Am besten drückt eine Person von der anderen Seite dagegen, damit du genug Druck aufbauen kannst.
  • Klebe das Loch von innen und außen zu


Zwei Hände an der Außenwand eines orangefarbenen Zeltes, eine Hand am oberen Rand, eine andere an einer genähten Öffnung; schwarzes Spannseil sichtbar, unscharfer grüner Hintergrund
Riss in der Zeltwand: Schnelle Abhilfe schafft ein Streifen Klebeband © Fritz Berger

Statt eines Klebebands, kannst du auch einen speziellen Reparaturflicken verwenden. Diese gibt es zum Aufnähen, Aufbügeln oder –kleben und in vielen Farben und Größen. Manche Zelte und Vorzelte werden schon zusammen mit einem kleinen Reparaturset ausgeliefert. Suche den Flicken nach Möglichkeit in der Farbe deines Zeltstoffes aus, dann fällt die Reparatur später nicht so auf. Der Flicken klebt nämlich so fest auf dem Zeltstoff, dass man ihn ohne Beschädigung nicht wieder ablösen kann.



Gerade bei Zeltstoff nimmst du am besten einen selbstklebenden Flicken. Es spricht auch nichts gegen einen zum aufbügeln, aber die Wenigsten unter euch werden ein Bügeleisen beim Campen dabeihaben. Außerdem muss das Zelt flach liegen, um den Flicken aufzubügeln, damit man mit genug Druck arbeiten kann.

Nähen solltest du kleine Stellen am Zelt generell nicht, da du dem Material so nur mehr Schaden zufügst.


Große Löcher oder Risse reparieren

Größere Löcher oder Risse entstehen häufig durch Steine, aber auch durch die falsche Faltweise deines Zeltes. Dadurch, dass man das Zelt oft immer auf die gleiche Art und Weise faltet, ermüdet das Material an diesen Kanten schneller und es reißt oder bricht.

So gehst du vor, um ein großes Loch zu reparieren:

Unterarm in schwarzem Kurzarm hält blaues rundes Handgerät an eine grüne Stoffwand mit schwarzen vertikalen Streifen
Zuerst wird das Zelt gereinigt © Fritz Berger

Reinige den Zeltstoff um das Loch oder den Riss gründlich. Außerdem muss das Material trocken, öl- und fettfrei sein.

Nahaufnahme eines hellen Stoffs mit orangefarbenem Nähgarn und Nadel, wenige Stiche und lose Fadenenden
Zeltstoff nähen © Fritz Berger

Nähe die Stelle dann mit ein paar Stichen zusammen, damit der Stoff grob zusammengehalten wird und später nicht zu viel Druck auf den Flicken ausgeübt wird.

Dadurch verhinderst du, dass sich der Flicken wieder löst, solange der Klebstoff noch nicht ganz trocken ist. Das funktioniert wunderbar mit einer Nähahle, die speziell entwickelt wurde, um dickere Stoffe per Hand zu vernähen. Nähen solltest du wirklich nur große Löcher, bei kleinen reicht Klebeband völlig aus.



Schere mit schwarzen Griffen und gelben Innenseiten links, Klebebandrolle mit weißem Band und buntem Innenring rechts auf grauem, fleckigem Pflaster
Schere & Klebeband © Fritz Berger

Schneide dir jetzt einen Streifen Klebeband oder einen selbstklebenden Flicken in der passenden Länge zu. Er muss das Loch und die Einstichstellen komplett überdecken.

Weiße Rolle auf zerknittertem hellviolettem Stoff; darunter rote Zickzack-Nähte
Zeltstoff flicken © Fritz Berger

Drücke den Klebestreifen auf den Zeltstoff. Am besten drückt eine Person von der anderen Seite dagegen, damit du genug Druck aufbauen kannst.

Klebe das Loch oder den Riss von innen und außen zu.



Sollte es keinen Flicken geben, der die kaputte Stelle ausreichend abdeckt, kannst du darüber nachdenken, den Packsack deines Zeltes zu opfern, solange er aus dem gleichen Material ist wie dein Zelt. So hast du ein sehr großes Stück Stoff, mit welchem du dein Zelt – wenn auch nur provisorisch – reparieren kannst. Dieser wird auf die Größe des Loches zugeschnitten, angenäht und mit Klebeband festgeklebt. Ein neuer Packsack ist dann schnell nachgekauft.



Fazit: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Egal, ob du Löcher im Zeltstoff mit Klebeband oder Reparaturflicken abdeckst: denke daran, dass du die kaputte Stelle von innen und außen abdeckst, um sie rundherum abzudichten. Um zu verhindern, dass sich Löcher und Risse bilden, ist es ratsam, das Zelt immer auf eine andere Art und Weise zu falten. So entstehen keine Knicke, an denen das Material ermüdet.

Autor/in

Svenja

Svenja ist seit Jahren mit Mann, Kind und Hund im Zelt und Wohnwagen durch Europa unterwegs. Sie liebt die Entschleunigung, die man beim Campen erfährt.
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