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© Fritz Berger
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Rückfahrkamera am Wohnmobil nachrüsten

Erkennen von Hindernissen bei der Rückwärtsfahrt

Sich auf dem Stellplatz positionieren oder gar rückwärts fahren auf der Fähre: für viele Wohnmobilfahrer ein Graus. Deswegen haben wir uns für den nachträglichen Einbau einer Rückfahrkamera entschieden. Wie das ganz einfach geht, liest du hier.


Inhaltsverzeichnis


Aus welchen Bauteilen besteht das Rückfahrkamera-Set?

Bedienungsanleitung mit Schriftzug "carmedian", kleines rechteckiges Gerät mit Ständer und angeschlossenem Kabel, mehrere aufgewickelte Kabelstränge mit grünen und gelben Steckern, alles auf Holzlattenuntergrund
Übersicht der Bauteile der Rückfahrkamera © Fritz Berger

Wir haben die Rückfahrkamera von carmedien, Modell CM-DRFK3 verbaut. Das Set bestehen aus mehreren Bauteilen, dazu gehören in diesem Fall:

  • Ein Gehäuse mit zwei Kameramodulen (Twin Kamera) inklusive Halterung
  • Anschlusskabel (15 Meter) mit mini 6-Pin Stecksystem
  • Cinch Adapter für den Anschluss an gängige Rückfahrmonitore und Multimediasysteme
  • Schrauben und Unterlegscheiben aus rostfreiem Edelstahl

Beide Kameramodule sind in diesem Modell in einem Gehäuse untergebracht, dadurch muss nur ein dünnes 7mm Anschlusskabel in den Fahrzeuginnenraum geführt werden.

Im Lieferumfang dieses Rückfahrkamera-Sets ist kein Bildschirm enthalten. Diesen haben wir separat besorgt. Benötigst du auch einen Bildschirm, solltest du darauf achten, dass er eine gute Auflösung hat und die Darstellung nicht verzerrt wird.


hochwertige Rückfahrkameras fürs Wohnmobil


Funktionen unserer neuen Rückfahrkamera

  • Twin Kamera: Aufnahmewinkel 120 Grad für ein großes Sichtfeld im Nahbereich / Aufnahmewinkel 60 Grad im Fernbereich zur Überwachung des nachfolgenden Verkehrs.
  • Nachtsichtfunktion
  • wasserdicht und staubgeschützt (Schutzklasse IP68)
  • Gehäuse und Schrauben aus rostfreiem Edelstahl
Grafik: links ein graues Gerät, das einen orangefarbenen Erfassungskeil auf den Boden projiziert; eine Kindersilhouette steht im Keil, rechts eine weitere Silhouette; dazwischen eine gestrichelte Vertikallinie; am Boden die Beschriftungen '120° Erfas
Erfassungsbereich einer Twin Rückfahrkamera © Bewado GmbH & Co. KG

Das kabelgebundene System soll das Signal von der Kamera später per Kabel auf den Monitor in der Fahrerkabine übertragen. Alternativ können die Aufnahmen auf den schon vorhandenen Bordcomputer übertragen werden.

Möchtest du lieber eine drahtlose Rückfahrkamera verbauen, zeigen wir dir in diesem Blogbeitrag, wie das geht.


Einbauanleitung: Rückfahrkamera am Wohnmobil

Hier erfährst du, wie wir vorgegangen sind, um die Rückfahrkamera an dem Wohnmobil nachzurüsten.

Vorgehensweise außen

Prüfe anfangs mögliche Montageorte für die Kamera. Achte dabei vor allem auf die richtige Ausrichtung: Hast du genügen Platz für die Kabelführung, gibt es eventuell Hindernisse auf der Innenseite?

Die Kamera muss unbedingt mittig am Fahrzeug montiert werden, damit das Bild später gut dargestellt wird. Bei unserem Kameramodell hat sich eine Höhe von circa 2,5 Meter als ideal erwiesen. Die Montageanleitung des Herstellers kann dir hier helfen.

Bei unserem Beispiel siehst du, dass wir die Kamera zwischen Bremsleuchte und oberer Kederschiene montiert haben. Hier war für Halter und Gehäuse gerade so viel Platz, dass das Licht der Bremsleuchte nicht verdeckt wird.

Person mit blondem Pferdeschwanz und Brille, trägt blaues Shirt mit weißem "Berger"-Logo, steht mit Hand an rotem Verschluss an einem weißen Wohnwagen mit Schriftzug "RAPID", bewölkter Himmel im Hintergrund
Wasserwage und Meterstab dürfen beim Montieren nicht fehlen. © Fritz Berger

Halte die Kamera und die Haltevorrichtung dann probeweise hin und zeichne die Abmessungen und die Löcher für die Halterung an. Nutze dazu eine Wasserwage.
Bohre die Löcher, montiere den Halter und klebe ihn mit etwas Dichtmasse fest. Nachdem die Masse getrocknet ist, kannst du die Kamera anschrauben und grob ausrichten.

Nahaufnahme eines blauen Akkuschraubers mit Bohrspitze nahe an einer weißen, gewölbten Oberfläche; rechts ein rotes Rücklicht, im Hintergrund Bäume und Himmel
Achte beim Bohren darauf, dass du erst klein vorbohrst, damit die Außenhaut des Wohnmobils nicht splittert. Ein Stufenbohrer eignet sich hierfür hervorragend. © Fritz Berger

Nachdem du die Kabeldurchführung angezeichnet hast, bohrst du das Loch dafür. Hierzu eignet sich eine Lochsäge oder ein Stufenbohrer. Möchtest du gleich auf der Innenseite weiterarbeiten, führst du das Kabel nach innen und dichtest das Loch mit der Dichtmanschette und Dichtmasse ab.

Weiße Oberfläche mit schmalem rotem horizontalem Reflektor in der Mitte, darüber eine kleine weiße Montageplatte mit drei Vertiefungen, links ein rundes schwarzes Loch
Dass zwischen Bremsleuchte und Keder genug Platz ist, haben wir vorher ausgemessen. © Fritz Berger

Der Halter ist jetzt fertig montiert, das Loch für die Kabeldurchführung gebohrt.

Verschließe das Loch provisorisch, zum Beispiel durch Kreppband, wenn du jetzt nicht sofort weiterarbeiten kannst.

Achte darauf, dass du scharfes Werkzeug benutzt und sorgfältig arbeitest. Nur so erzielst du gute Ergebnisse – schließlich bohrst du in die Außenhaut deines Wohnmobils.


Vorgehensweise innen

Hand hält Schraubendreher in offenem Holzschrank, oben sichtbare Scharniere
Die Verkleidung der Staufächer muss weichen. © Fritz Berger

Um den bereits vorhandenen Kabelkanal im Wohnmobil zu finden, muss die Verkleidung in den Staufächern abgenommen werden. Dahinter laufen Stromkabel für die Beleuchtung und die Steckdosen.

Wir haben die Kabel für die Rückfahrkamera hier verlegt. Alternativ kann man sie manchmal auch über den Fahrzeugboden verlegen.

Innen eines hellbraunen Holzschranks, eine Hand in rosa-grauem Ärmel hält einen Schraubendreher an einer Metallbefestigung, mehrere runde Metallöffnungen an der Rückwand und ein schwarzes Kabel
Hinter der Verkleidung kann das Kabel für die Rückfahrkamera entlang geführt werden. © Fritz Berger

Nachdem du den optimalen Weg für das Kabel bestimmt hast, kannst du es einziehen. Achte auf genügend große Biegeradien.

Wichtig: Befestige das Kabel gegen Klappern, ziehe die Kabelbinder aber nicht zu fest.

Holzfläche mit zwei senkrechten Platten, eine schmale Öffnung dazwischen, mehrere schwarze und weiße Kabel, Metallklemmen und Schrauben sichtbar
Die Kabel werden durch den vorhandenen Kabelkanal gezogen. © Fritz Berger
Innenansicht eines Holzfachs mit vertikalem Trennbrett in der Mitte, sichtbaren Kabeln entlang der oberen Rückwand, zwei Metallbeschlägen an der Oberkante und einer Lichtleiste oben
Nachdem die Kabel gegen Klappern gesichert wurden, wird der Kabelkanal verschlossen. © Fritz Berger
Person mit blondem Pferdeschwanz und Brille sitzt am Steuer eines Autos und stellt den Rückspiegel ein; Hand berührt den Spiegel, Armaturenbrett und Straße durch Windschutzscheibe sichtbar
Der Monitor sieht aus wie ein Rückspiegel und befindet sich auch an gewohnter Stelle. © Fritz Berger

Bevor du das Kabel von der Kamera bis ganz zum Bildschirm legst, solltest du mögliche Montageorte für den Bildschirm prüfen: Er darf die Sicht auf die Straße nicht behindern, muss aber für den Fahrer gut einsehbar sein. Bedenke auch mögliche Hindernisse im Montagebereich, wie ein schon vorhandener Rückspielgel oder die Sonnenblenden.

Verlege das Kabel jetzt komplett bis zum Bildschirm. Danach verschließt du die Staufächer wieder. Zum Schluss stellst du eine 12V Stromversorgung für Kamera und Monitor her. Dabei solltest du darauf achten, dass die Stromversorgung so abgesichert ist, dass sich die Rückfahrkamera automatisch ausschaltet, wenn der Motor abgeschaltet ist.


passende Bildschirme für Rückfahrkameras


Jetzt folgt die technische Einrichtung der Kamera. Wenn du das möchtest, kannst du sie so anschließen, dass sich die Kamera automatisch einschaltet, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. Das erreichst du, indem du die Kamera und den Bildschirm auf der Klemme der Rückfahrleuchte anschließt.

Display eines digitalen Rückspiegels zeigt Straßenbild mit zwei Autos, Häusern, Gehweg, Zaun und Bäumen unter bewölktem Himmel
Aufnahme des Fernbereiches © Fritz Berger

Zum Schluss musst du nur noch die Kamera und den Monitor feinjustieren. Das geht am besten zu zweit.

Der Fahrer überprüft die Darstellung auf dem Bildschirm, während eine zweite Person sich an verschiedenen Stellen hinter dem Wohnmobil positioniert.


Kosten einer Wohnmobil-Rückfahrkamera

Je nach Hersteller und Modell unterscheiden sich die Preise für Wohnmobil-Rückfahrkameras erheblich. Einfache Modelle ohne Bildschirm gibt es bereits ab 50 Euro. Teurere Ausführungen mit hochauflösenden Bildschirmen kosten ab 500 Euro.

Hier findest du alle Rückfahrkameras im Berger Onlineshop.


Fazit: großer Aufwand, großer Nutzen

Zugegeben: Der zeitliche Aufwand dieses Einbaus war hoch. Durch den Einbau einer Rückfahrkamera haben wir das Fahrzeug aber nicht nur finanziell aufgewertet. Die bessere Sicht nach hinten erleichtert das Parken und Rangieren ungemein und schafft Sicherheit beim Fahren. Hast du Spaß an Technik, kannst du den Einbau ohne Probleme selbst durchführen.

Autor/in

Svenja

Svenja ist seit Jahren mit Mann, Kind und Hund im Zelt und Wohnwagen durch Europa unterwegs. Sie liebt die Entschleunigung, die man beim Campen erfährt.
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