Valentinstag Deals: Angebote zum Verlieben!
Angebote zur Reisevorbereitung sichern!
Bereit für die neue Campingsaison? Jetzt Neuheiten entdecken

  Campingspezialist seit 1958
  Versandkostenfrei ab CHF 300
Blog   Service
Zelte & Markisen Zelte & Markisen
Alle Produkte in "Zelte & Markisen"
Outdoor & Freizeit Outdoor & Freizeit
Alle Produkte in "Outdoor & Freizeit"
Möbel Möbel
Alle Produkte in "Möbel"
Kochen, Grillen & Haushalt Kochen, Grillen & Haushalt
Alle Produkte in "Kochen, Grillen & Haushalt"
Gasversorgung Gasversorgung
Alle Produkte in "Gasversorgung"
Wasser & Sanitär Wasser & Sanitär
Alle Produkte in "Wasser & Sanitär"
Elektro Elektro
Alle Produkte in "Elektro"
Fahrzeug Fahrzeug
Alle Produkte in "Fahrzeug"
Multimedia Multimedia
Alle Produkte in "Multimedia"
Heizen & Kühlen Heizen & Kühlen
Alle Produkte in "Heizen & Kühlen"
Marken Marken
Alle Produkte in "Marken"
Themen Themen
Alle Produkte in "Themen"
Neuheiten Neuheiten
Alle Produkte in "Neuheiten"
Sale % Sale %
Alle Produkte in "Sale %"
Filiale Filiale
Filiale ändern
Adresse

Zur Filialseite
Sprache & Lieferland
Sprache
Lieferland
Vanlife
© Fritz Berger
Bild nicht gefunden

Selbstausbau: Die richtige Wandverkleidung für den Van

Holz, Stoff und Filz: diese Materialien eignen sich für den Ausbau von Campingbus und Co.

Wer beim Selbstausbau seines Campingbusses mit der nackten Karosserie beginnt, sollte sich frühzeitig Gedanken über die Wandverkleidung machen. Hier erfährst du, welche Materialien sich für den Innenausbau eignen.


Inhaltsverzeichnis


Rechtliche Rahmenbedingungen für den Selbstausbau

Ja, auch der Ausbau eines Campervans unterliegt rechtlichen Vorgaben. Zumindest dann, wenn das Fahrzeug später auch als Wohnmobil und nicht als Pkw zugelassen werden soll. Bei der Abnahme überprüfen TÜV und Dekra, ob Möbelbau und Inneneinrichtung entsprechend den rechtlichen Vorgaben beschaffen sind. Vom TÜV Nord gibt es einen eigenen Ratgeber für den Vanausbau.

In der digitalen Broschüre heißt es zum Beispiel: „die Einrichtungen müssen, mit Ausnahme des Tisches, fest eingebaut und so beschaffen sein, dass auch bei Unfällen die Gefahr oder das Ausmaß von Verletzungen möglichst geringgehalten werden“. Das bedeutet: auch Verkleidungen an Wänden, Decke sowie auch Bodenbeläge, müssen fest mit dem Fahrzeug verbunden sein. Außerdem müssen die verwendeten Materialen schwer entflammbar sein und sie dürfen bei einem Unfall nicht splittern.

Erfahrungen von Selbstausbauern zeigen allerdings, dass die einzelnen Prüfstellen Vorgaben unterschiedlich auslegen. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld bei der zuständigen TÜV- oder Dekra-Station zu informieren. Am besten lässt du dir schriftlich bestätigen, wie die Wandverkleidung im Campingbus beschaffen und befestigt sein muss.

In diesem Blogbeitrag erfährst du detailliert, welche rechtlichen Rahmenbedingungen es zum Vanausbau gibt.

Wandverkleidung aus Holz

Holzverkleideter Innenraum mit ungemachtem Bett, gestreiften Decken und Kissen, offene Hecköffnung mit sichtbarer Sonne über grasigen Hügeln, Gardinen an den Seiten
© Viktorie / stock.adobe.com

Besonders beliebt ist die Wandverkleidung im Campervan mit Holzplatten. Diese sehen nicht nur hübsch aus, sie überzeugen auch viele Van-Ausbauer mit ihren Materialeigenschaften. Neben dem Gewicht (insgesamt können sich die Ausbauplatten je nach Größe des Vans auf über 100 Kilo summieren) spielt auch die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit bei der Auswahl eine Rolle.

Bevor du die Wände verkleidest, müssen alle Arbeiten an den Stromkabeln abgeschlossen sein. Denn diese verschwinden anschließend hinter der Verkleidung.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Imke und Tobi von abenteuer-vanlife.de. Die beiden haben den Ausbau ihres Campingbusses ausführlich auf ihrem Blog dokumentiert und uns einige Fotos zur Verfügung gestellt.

Innenraum eines Fahrzeugs mit hinteren Metalldoppeltüren, Holzplatten an den Türen, schwarze Isolierplatten an Wänden und Decke, mehrere weiße Kabel entlang der Decke, rechteckiges Dachfenster, zwei seitliche Fenster, Holzfußboden
Alle Stromkabel sollten zwischen Isolierung und Wandverkleidung verlaufen. Plane die Kabelverlegung daher rechtzeitig. © abenteuer-vanlife.de
Innenraum eines geöffneten weißen Transporters mit hellen Holzplatten an den Seiten, sichtbaren Deckenbalken, schwarzem Boden mit Metallleisten, offenen Hecktüren, losen Kabeln und Werkzeugen
Gut zu sehen ist hier der Aufbau mit Unterkonstruktion, Isolierung, Kabeln und Holzverkleidung. © abenteuer-vanlife.de
Innenraum eines Fahrzeugs mit hinteren Metalldoppeltüren, Holzplatten an den Türen, schwarze Isolierplatten an Wänden und Decke, mehrere weiße Kabel entlang der Decke, rechteckiges Dachfenster, zwei seitliche Fenster, Holzfußboden
Alle Stromkabel sollten zwischen Isolierung und Wandverkleidung verlaufen. Plane die Kabelverlegung daher rechtzeitig. © abenteuer-vanlife.de

Massivholz

Helle, senkrecht angeordnete Holzbretter mit sichtbaren Aststellen und Holzmaserung
© yyapartment / stock.adobe.com

Besteht aus: Holz von Fichte, Tanne oder Kiefer.

Herstellung: direkt aus dem Baumstamm gesägt.

Gut zu wissen: Massivholz ist stabil, aber schwer. Daher eignet es sich nicht für die großflächige Verwendung im Campingbus. Außerdem kann Massivholz bei einem Unfall splittern und dich dadurch verletzen.

Beim Einbau musst du Massivholzplatten mit einer Holzschutzlasur beschichten. Diese schützt das Echtholz vor Feuchtigkeit und hilft, die Optik lange Zeit zu erhalten. Da sich Massivholz durch Feuchtigkeit ausdehnt, musst du beim Einbau außerdem etwas Bewegungsspielraum einplanen.

Sperrholz (Multiplex)

Drei übereinanderliegende Holzplatten mit sichtbaren Schichten an den Kanten, Nahaufnahme auf weißem Hintergrund
Pappelsperrholz ist sehr leicht. © YOR / stock.adobe.com

Besteht aus: Birke oder Pappel

Herstellung: mehrere dünne Holzplatten werden kreuzweise miteinander verleimt. Ab fünf Lagen und 12 Millimeter Stärke bezeichnet man die Platten auch als Multiplexplatten.

Gut zu wissen: besonders langlebig sind Sperrholzplatten mit einer HPL-Beschichtung. Sperrholz ist vergleichsweise leicht. Außerdem hat Sperrholz in puncto Sicherheit einen wesentlichen Vorteil gegenüber Massivholz: durch die kreuzweise Verleimung ist die Splittergefahr bei einem Unfall deutlich geringer als bei Echtholz.

MDF- und HDF- Faserplatten

Mehrere braune flache Platten fächerförmig auf weißem Hintergrund angeordnet
© Dragan / Stock.adobe.com

Besteht aus: gepressten und verklebten Holzfasern.

Herstellung: man unterscheidet Hochdichte Faserplatten (HDF) mit maximal 6 Millimetern Dicke und Mitteldichte Faserplatten (MDF).

Gut zu wissen: MDF-Platten kommen auch bei Möbelrückwänden zum Einsatz, HDF-Platten weisen höhere Festigkeitswerte auf. Alle Faserplatten eignen sich insbesondere als Untergrund (Trägerplatte) für Wandverkleidungen aus Stoff, Filz oder Tapete. Wähle am besten eine HDF-Platte, denn diese ist resistenter gegen Feuchtigkeit. MDF-Platten quellen bei Feuchtigkeit auf und verformen sich dabei.

Furnierte Holzplatten

Ausbau-Spezialisten, wie platten-laden.com, empfehlen die Verwendung furnierter Holzplatten. Durch das Furnier lässt sich die Oberfläche nicht nur optisch individuell gestalten, sie ist auch in gewissem Maße feuchtigkeitsregulierend. Zudem ist furniertes Holz nur etwa halb so schwer, wie eine gleichgroße HPL-Platte.


Textilgewebe und Filz

Aufgerollte bunte Filzplatten übereinander auf einer hellen Oberfläche
© Alicija / pixabay.com

Auch Stoffe, Filz, Teppich und Bambusmatten lassen sich für den Innenausbau im Campingbus nutzen. Damit sich diese Materialien sicher an der Wand befestigen lassen, ist eine Trägerplatte notwendig. Gewicht lässt sich somit durch den Einsatz von Textilgewebe nur bedingt sparen.


Isolierung mit Armaflex

Decke mit weißen Metallträgern und dunklen Polster- oder Isolierplatten
Die schwarzen Armaflex-Matten isolieren und dämmen den Innenraum des Vans. © abenteuer-vanlife.de

Egal welche Wandverkleidung verwendet werden soll: zwischen Blech und Verkleidung musst du eine Isolierung anbringen. Besonders eignet sich dafür eine Isolierung mit Armaflex. Die auf Kautschuk basierende Dämmmatte trägt nicht nur zu einem angenehmen Raumklima bei, sie wirkt zudem auch geräuschhemmend und antimikrobiell. Armaflex ist eine selbstklebende Dämmmatte mit 19 Millimetern Dicke. Die Matte hat eine Länge von einem Meter und wird in Einheiten von 6 Quadratmetern auf der Rolle verkauft.


Styropor als Isolierung weniger geeignet

Für den Ausbau eines Campingbusses, ist Styropor weniger geeignet. Denn die weißen Styroporplatten lassen sich nicht biegen. Somit kann Styropor nicht an die unebenen Wände und Decken eines Kastenwagens angebracht werden. Außerdem ist Styropor nicht feuerfest und es kann nervige Quietschgeräusche von sich geben, wenn es während der Fahrt an anderen Oberflächen scheuert.


Fazit: die Materialmischung macht‘s

Für die Wandverkleidung beim Selbstausbau, kannst du verschiedene Materialien mischen. Im Schlafbereich versprüht eine weiche Verkleidung aus Stoff oder Filz eine kuschelige Atmosphäre. Im Bad oder an der Küchenzeile sollte das Material für die Wandverkleidung vor allem unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein. So wie entsprechend beschichtete Holzplatten.

Deine Sitzung läuft ab in
10 : 00
Min. Sek.